KI einführen: wo anfangen
Das ist kein Versäumnis. Es ist das Ergebnis eines fehlenden Bezugssystems.
Sie lesen seit zwei Jahren über das Thema. Auf Messen. In Branchenpublikationen. Auf LinkedIn. Alle tun so, als wären sie schon mitten drin.
Sie haben noch nichts gemacht. Nicht weil Sie desinteressiert sind. Sondern weil Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen.
Das Thema landet auf dem Stapel der Dinge, die wichtig sind, aber warten können. Jede Woche ein bisschen mehr Druck. Ein bisschen mehr das Gefühl, etwas zu verpassen. Aber keinen konkreten nächsten Schritt.
„Was auf der Messe gezeigt wird, klingt beeindruckend. Ich sehe nur nicht, wie das bei uns funktionieren soll."
„Unsere Mitbewerber reden auf LinkedIn alle über KI. Ich weiß nicht, ob die das wirklich machen oder nur so tun."
„Ich wollte mal einen Workshop machen. Dann kam das Quartalsgespräch, dann der Urlaub. Jetzt ist es wieder ein Jahr später."
Das ist keine Informationslücke. Das ist ein fehlendes Bezugssystem.
Wer nicht weiß, wo seine Organisation heute Verluste hat, kann nicht einschätzen, was relevant ist. Nicht "welches Tool passt", nicht "was kaufen andere" — sondern: Wo kostet uns der Alltag täglich mehr als nötig?
Diese Frage ist lösbar. Sie braucht keinen Vorstandsbeschluss und kein Großprojekt. Sie braucht eine ehrliche Bestandsaufnahme.
