Warum KI-Projekte scheitern
Das Tool existiert. Die versprochene Wirkung nicht. Das war kein Pech — das war ein Muster.
Budget genehmigt. Workshops gemacht. Partner ausgewählt. Präsentation beim Vorstand. Dann: nichts.
Das Tool ist installiert. Niemand arbeitet wirklich damit. Die versprochene Zeitersparnis existiert nicht in den Zahlen. Intern sagt keiner etwas — aber alle wissen es.
Sie stehen unter Druck, weil Sie das Projekt damals befürwortet haben. Und jetzt ist da jemand, der wieder mit einem Versprechen kommt.
„Zu komplex für unsere Leute."
Diese Erklärungen stimmen. Sie greifen nur nicht tief genug.
„Der Partner hat uns nicht gut begleitet."
Diese Erklärungen stimmen. Sie greifen nur nicht tief genug.
„Wir hatten einfach nicht die Kapazität, das richtig einzuführen."
Diese Erklärungen stimmen. Sie greifen nur nicht tief genug.
Was wirklich passiert ist: Die Organisation war nicht in der Lage, die Technologie aufzunehmen. Nicht weil die Menschen schlecht sind. Sondern weil die Verbindung zwischen Tool und Arbeitsrealität nie gebaut wurde.
70% aller Digitalprojekte verfehlen ihre Ziele. In 75% der Fälle ist die Ursache nicht das Tool. Es ist die Organisation, die nicht bereit war, es zu tragen.
Solange diese Ursache nicht verstanden wird, wiederholt sich das Muster beim nächsten Projekt. Mit neuem Partner, neuem Tool, neuer Präsentation.
Die richtige Frage ist nicht: „Was sollen wir beim nächsten Mal anders machen?" Die richtige Frage ist: „Warum ist es so gelaufen, wie es gelaufen ist?"
